Orgel

Die Orgel überzeugt zunächst durch ihren wunderbaren, frühbarocken Prospekt. Als Baujahr sind auf ihm vermerkt 1639 sowie eine Reparatur für 1664. Leider ist das schon so ziemlich alles, was man über ihre Entstehung und ihren Erbauer weiß - die Klosterannalen schweigen sich darüber aus.Man könnte vermuten, daß das Pfeifenmaterial nicht ganz mit der Qualität des Gehäuses Schritt hielt, es sind immer wieder Änderungen und Reperaturen vermerkt.
Zwei davon sind heute noch von Bedeutung:
1900 erstellte F.B. Maerz, der große romantische Orgelbauer in Bayern, ein weitgehend neues Werk mit 20- Registern ganz im Stil der deutschen Orgelromantik.
1976 wurde diese vom Mühldorfer Orgelbauer Max Sax in eine 2-manualige Orgel im Sinne des damals gängigen, neobarocken Stils umgebaut. Allerdings blieb dabei ein großer Teil des maerzsche Pfeifenwerk praktisch unverändert erhalten und wurde nur durch neue Register ergänzt.
So erhält das Orgelwerk seinen eigenen Charakter durch einerseits die fülligen, romantischen Grundstimmen, andererseits durch die hellen, neobarocken Register. Sie ist dadurch recht universell einsetzbar, vor allem Werke der Romantik lassen sich darauf gut darstellen.

MUSIKER3

[Sankt Veit] [Aktuelles] [Chor] [Orgel] [Flötengruppe] [Noten] [Zur Person] [Musik]